Gourneyras
Dies war mein
erstes Höhlenprojekt, dass ich erlebt habe.
Ich war als Gast mit der Cavebase-Gruppe von 09.06. - 14.06.09 in Frankreich an dieser
Höhle.
Die Eindrücke die ich sammelte sind so vielschichtig, dass es schwer fällt, in
Worten auch nur ansatzweise das Erlebte wiederzuspiegeln. Die Anfahrt dort hin
gestaltet sich zunächst als ganz normal, bis auf die letzten 1-2 km......

Nix
mehr mit geteerter Strasse, ein Weg der mehr was für nen Jeep ist stellenweise
als für nen normalen PKW

Bild
aus dem Auto, teilweise geht es direkt neben dem Weg über 50m in die Tiefe.

Tim,
Peter, Manu und ich waren morgens die ersten die da waren. Wir nutzten die Zeit,
um mit meinem D12 einen Checkdive zu machen, dazu musste es erst leider Gottes
an den Höhlenpool, Insider wissen, was das heisst :-)

Ein
Zeltlager wurde errichtet neben einem leer stehenden Gebäude, die größte Zeit
des Tages verbrachten wir jedoch am Höhlenpool

Anschliessend
ging es ins Gelände um das ganze Equipment aus den Autos zu bekommen und runter
an den Höhlenpool zu schaffen.

Die
ungeheure Menge an Material wurde beim Ausbreiten der Sachen so richtig
sichtbar. Hier wurden Tonnen an Material bewegt.

Eine
Seilbahn musste aufgebaut werden, um das ganze Material vom Wegrand gute 70
Höhenmeter runter ins Tal zu verfrachten.

Hier
mal ein Blick von oben Richtung Höhlenpool, also Berg- und Talstation. Das
ganze Equipment musste da runter !!

Marc
war die meisste zeit unser " Klippenbongo ". Da vom Gewicht der
Ausrüstung das Seil etwas durchhängt, musste er an der Klippe aufpassen, dass
nichts hängen bleibt.

Marc
still at work

Die
Scooter und die Rebreather-Frames waren der größte Kampf.

Danach
war erst mal gemütliches Rebbi-Füllen angesagt.

mit den Frames ging es für alle hart weiter..

Am
Höhlenpool geht's schon wild zu.

Stages,
Scooter und Heiztanks wurden direkt in den Pool geschafft und von Manu vorsortiert.

schnell
weg, da blubbert was....:-)

die
ersten Tauchgänge werden gemacht....

das
Habitat wird gesetzt....

am
kommenden Morgen werden Tauchgangsplanungen gemacht....

später
ging es rund am Pool....

Peter
und Manu machen sich fertig zum Tauchen....

Marc
und Tim wollen auch Tauchen gehen....

nachdem
nun alle unterwegs sind können Roland und Robin in Ruhe ihre Geräte
zusammenbauen....
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Roland
und Robin machen sich fertig....
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Marc,
Manu und Peter helfen Roland und Robin beim Anrödeln....
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Roland
hat Bock zum Tauchen....
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Roland
und Robin beim Einsammeln des " Gepäcks"....
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Roland
und Robin nach einem langen TG auf der Deko....
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Die
Habitatcrew macht sich fertig....
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Roland
und Robin auf dem Weg ins Habi....
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direkt
nach
dem Pushdive....
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kaputt
aber glücklich....
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schon
während dem Pushdive hatten wir begonnen nicht mehr benötigtes Material nach
oben zu bringen, am nächsten Tag kam dann der Rest
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Tobi und ich ....
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am
letzten Morgen, nochmal gemeinsam frühstücken
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allgemeines Abbauen nach dem Frühstück ....
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der
Weg nach oben zur Strasse, einige Engstellen und schlechte Wegstrecke
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rechts
Berg, links Abhang, breitere oder höhere Autos als der
Transit haben hier echt Probleme......
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wieder
festen Boden unter'm Auto und los geht's..
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nach
dem Müll abladen kommt noch kollektives Tanken oder auch nicht, denn die
französischen Zapfsäulen sind wählerisch bei den Karten :-)
Danach
ging es dann auf die Heimreise Richtung Deutschland, wo sich dann langsam die Wege
trennten und jeder gen Heimat fuhr. Rückblickend muss ich sagen, war das ein
geiles Projekt, der Teamgeist, die zielorientiertheit und trotz alledem die
Möglichkeit nach freier Entfaltung im Bereich der eigenen Möglichkeiten waren
für mich ein ansteckendes Erlebnis.
Sicher nicht mein erstes und letztes Projekt.
Ich
selbst habe 2 Tauchgänge gemacht, bei meinem ersten dive mit Manuel und Robin
brachte ich 5 Stages und einen Heiztank in die Höhle und legte das Equipment an
den vorgesehen Tiefen an der Mainline ab. Der 2 Tauchgang war dann ein fundive,
wir tauchten zu viert, Tim, Marc, Manuel und ich, legten Sauerstoff auf 6m ab,
das 21-iger Gas auf 21m und tauchten weiter hinter bis zur Kieshalde auf ca. 50m
Tiefe. Dort schauten wir uns mal etwas um und dann ging es wieder raus. Nach
75min hatten wir die Höhle wieder verlassen, aber nicht schlecht für einen
ersten Eindruck.
Das
Projekt war für jeden in jeder Hinsicht ein voller Erfolg, alle Teammitglieder
kamen voll auf Ihre Kosten und als Krönung des Ganzen konnten Roland und Robin
noch 485m Leine in einem neu endeckten Gang verlegen und somit die Höhle auf
2450m verlängern.